Ex | La Bartolina

Mondzweige (c) dege 2020
Mondzweige (c) dege 2020

„La Bartolina fue un sitio de exterminio“ meldet CNN und auf deutsch lesen wir es auf RT. „Über 500 Kilo menschliche Überreste in ‚Vernichtungszentrum‘ La Bartolina“ gefunden. Das sagt die mexikanische Nationale Kommission für Vermisstensuche (CNB).

La Bartolina ist in Mexiko einer von neun Orten, in denen Drogenkartelle und Banden getötete Menschen entsorgen.

Mexiko: 126 Mio. Einwohner, nach amtlichen Angaben 100 Morde am Tag und bisher 89.000 Vermißte. Mexiko: Rauschgiftlieferant für die USA. Und da fällt das Wort „Vernichtungszentrum“ (Sitio de exterminio). Die Gedanke hüpft sofort über auf Auschwitz: Campo de exterminio.

Nicht vergleichbar, rufen sofort die Gewissen(haften). Nein, Auschwitz muss einzigartig bleiben. Unique. Inkommensurabel. Warum eigentlich? Die Menschheit beweist das Gegenteil stets aufs Neue. Weltweit. Für alle außer für Zahlenfetischisten bleibt Mord Mord und bleibt Opfer Opfer. Da zählen keine Kilos und keine Millionen und keine diese oder jene Länder.

Es gibt keine guten oder „gütigeren“ und also auch keine „böseren“ Mörder. Nirgendwo. Niemals. Auschwitz liegt in dieser Welt. So wie La Bartolina.

 

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Dr.phil. Georg Dekas

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