1xbio | …und frisiert zurück.

(c) dege 2020
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Heute finde ich sie nicht mehr, die Meldung auf einem Südtiroler Portal, mit dem ein Landesamt bekannt gegeben hatte, dass in den letzten 5 Jahren die Zahl der Bio-Bauernhöfe in Südtirol auf 926 angewachsen ist. Die Beamten hatten darin fairerweise auch geschrieben, dass in diesem Zeitraum – ich meine mich zu erinnern, dass die Zahl 268 dort stand – jedenfalls dass rund 270 Betriebe wieder aus Bio ausstiegen. Das heißt knapp jeder dritte Erzeuger von Bio-Lebensmitteln kehrt Bio wieder den Rücken.  Das wollen wir einmal klar und deutlich festhalten, weil sich nämlich Folgendes ereignet hat:

Heute suche ich nach ebendieser Meldung, um sie einem Freund zu zeigen, der stuff ist (der die Nase voll hat) vom Apfelanbau auf Bio. Doch die Meldung ist weg. Offensichtlich ersetzt durch eine neue ohne Aussteiger. Dafür mit dem Gesicht des zuständigen Landespolitikers, der mit Kamm und Schere vermeldet, dass die Zahl der Biobetriebe in der Südtiroler Landwirtschaft sich verdoppelt hat. (Den Link zur halben Wahrheit setze ich nicht.)

Erzeuger, wollt ihr wissen, was an Bio nervt und warum Leute aussteigen? Dann lest diesen erhellenden Beitrag aus Holstein. Bei uns in Südtirol läuft es nicht viel anders, nur kleinkarierter – und frisierter.

 

Die
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Dr.phil. Georg Dekas

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