Made | Da ist der Wurm drin

Es war einmal Germany (c) dege 2021
Es war einmal Germany (c) dege 2021

Die legendären Birkenstock. Gekauft, dreimal angehabt, vorne ein Loch so groß wie ein Haifischmaul. Made in Germany.

Teure Falke-Socken. Zehnmal getragen, ein Riesenloch dort, wo bei einer Socke nie eines sein dürfte. Made in Germany.

Teure Baumwollhosen („Jeans“) der deutschen Marke „Gardeur“. Als die dritte neue Hose hinten und gleich danach vorne aufbrach, so ganz  mir nix dir nix – aufgegeben. Made in Germany.

Made in Germany. Da ist die Made drin. Der Wurm der Globalisierung, aber auch die schlau-faule Gier der Nachkommen. Die Erben-Generation zehrt vom guten Namen und praktiziert die amerikanische „Planned Obsolescence“ – so wie der ganze Merkel-Staat übrigens auch.

Ironie der Geschichte: Das „Made in Germany“ hatten die Engländer um 1900 als Mittel der (wirtschaftlichen) Kriegführung aufgebracht, damit niemand im damaligen angelsächsischen Raum – d.h. die ganze Welt minus Deutschland, Russland, Japan und China – deutsche Waren kaufte. Die Ächtung wurde zum Erfolg.

Heute sorgen die Deutschen in Allem selber dafür, dass das, was sie machen, ehest fertig ist – was der alte Feind bezweckte und nicht vermochte.

 

P.S. Und jetzt geht’s an die Maschinen.

Die
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Dr.phil. Georg Dekas

georg@dekas.it