Nussn

Nussn 2020
Nussn 2020

Der frühherbstliche Regen der letzten Tage hat die Nussn vom Baum fallen lassen. Heraus aus ihrer grünen, dicken Schale, die in diesen Zeiten so oft vorzeitig schwarz und faulig wird, weil ein Schädling gerne und häufig die  unreife Nuss befällt. Doch was sich gerettet hat, das fällt nun, ohne dass der Baum groß geschüttelt werden muss und kann einigermaßen sauber aufgelesen werden.

Die Baumnuss, wie sie die Schweizer treffend nennen, heißt im Deutschen Walnuss. Das „Wal“ ist der Stamm von Walsch, Welsch. Also ist die Nuss als keltisches bzw. südländisches Kulturgut überliefert – sie gedeiht auch nur in Weinbaugegenden.

Ihr Inneres samt Schale und Kern ist von außergewöhnlicher Beschaffenheit und offenbart eine ausgeklügelte Bauweise.

Eine frische Baumnuss
Eine frische Baumnuss

Der weiche Kern im harten Schalengehäuse sieht aus wie das Hirn eines Säugetiers. Nicht umsonst sagt man, die Nuss sei wertvolle Gehirnnahrung (Vitamin B).

Überhaupt ist die Walnuss eine ganz moderne Medizin. Die Omega-3-Fettsäuren und das Kalium der Walnuss bändigen die Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Das Magnesium der Walnuss macht angespannte Muskeln weich. Die Nuss erhöht den Melatonin-Spiegel, der für einen tiefen und ruhigen Schlaf sorgt.

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Dr.phil. Georg Dekas

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