Roter Risotto

Roter Risotto Tante Mitzi
- Bild G.J. Dekas (c) 2020
Roter Risotto Tante Mitzi - Bild G.J. Dekas (c) 2020

Hier ein Jahreszeit-Risotto von Paradeisern (Sorte „Tante Mitzi“, „Ochsenherz“). Il risotto, der Risotto (nicht „das“).

Drei fleischige, saftreiche Tomaten schälen und in einen  Topf drücken. Hochgenuss im heißen Sommer: Das Fruchtfleisch von Hand geradewegs, aber langsam in den Topf quetschen. Erhitzen und den Reis einstreuen, sobald die Früchte Saft gemacht haben, salzen und bei mittlerer Hitze garen lassen.

Im Kühlschrank nach alten Rindenresten vom Parmesan suchen – hinein damit, in nicht zu kleinen Stücken. Die Käserinde ist am Ende gummiweich, kann als Protein-Beilage mitgegessen werden. Vielleicht mit frisch geriebenem Grana (it. für Parmesankäse, wörtlich ‚der Körnige‘) nachhelfen.

Gegen Ende der Garzeit (15-18 Minuten) eine Nuss Butter und einen Faden Olivenöl einheben.

Mit Basilikumblättern, Kapuzinerkresse und geröstetem Zukino garnieren. Auch kalt ein Genuss.

Wer den Risotto herzhafter will, lässt ganz zu Beginn feingehackte weiße Zwiebel, etwas Knoblauch und Chili anrösteln („rosolare“) und gibt dann das frische Tomatenmark dazu. Ja nicht mit Wein ablöschen. Die Oxalsäure der Paradeiser langt leicht.

Tip: Als Nachtisch eine Birne essen. Williams sind jetzt am Reifen. Die Birne ist basisch und gleicht die Tomatensäure aus.

Preis: Ein Mittagessen mit rotem Risotto, gelbem Zukino, einem Glas Kretzer und einer Birne kostet im Einkauf weniger als drei Euro. Für die Gemüse-Selbstanbauer 1 Euro.

Vorschau: Im Winter machen wir den roten Risotto mit etwas Tomatenmark-Konzentrat und Gemüsebrühe.  Schnell gut einfach Kinder.

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Dr.phil. Georg Dekas

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