A Brezn (Die bayerische Bier-Brezel)

Brezn mit Weisswurst

Zugegeben, diese Brezn ist nicht so prächtig und gschmackig wie im bayerischen Mutterland, aber wir tun unser Bestes, um ein Minga-Feeling auch in Südtirol zu ergattern.

Die Bierbrezn macht bei uns in Südtirol nur der MPreis annähernd so, wie es sich für eine bayerische Bier-Brezn mit grobem Salz drauf gehörte. (Auch wenn sie nur als Halbfertigware über den Brenner kommt).

Wenn du das legendäre Laugengebäck mit der Hand teilst, darf es nicht knacken und nicht bröseln. Das Brezelbrot muss nämlich geschmeidig und fast etwas zäh auseinander gehen. Das Innere darf keinesfalls schneeweiß und gleichförmig porös sein wie ein Vileda-Schwamm (was leider bei den Erzeugnissen unserer Südtiroler Bäckereien oft der Fall ist).

Dem zugefügten Malz, Schmalz und dem kirnigem Weizenmehl zufolge sollte das Brezel-Innere eine leicht dunkelweiße Färbung haben und die Spuren des Knetens noch sichtbar sein. Dagegen soll die Brezelfarbe außen nicht zu dunkel sein, sondern zwischen Honiggelb und Ibiza-Braun :-) changieren.

Zur Münchner Weisswurst geht’s hier.

Zur Wortgeschichte:

Das deutsche Wort „Brezel“ kommt aus dem Volkslateinischen „Brachiatellum“, kleiner Arm. Die Brezel erinnert tatsächlich an zwei verschränkte, kleine Arme, im Alpenland auch „Pratzlen“ genannt, selber Ursprung.

 

*) Mat heißt auf schwedisch Essen. Steht hier für Freude am hausgemachten Essen und am einfachen, guten Leben. Warum Mat?  Damit nicht alle draufkommen.

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Dr.phil. Georg Dekas

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