Schlangenkürbis

Schlangenkürbis

Die „Trombette“* sind ein Kürbisgewächs, das gerne in Ligurien gezogen wird. Verstehe das erst ab heuer, seit ich sehe, wie weit sich eine einzige Kürbisstaude den steilen Rain hinunter ausbreitet. Fast wie in Cinqueterre.

Hier die einfache Pasta dazu:

Den Kürbis  in feine Streifen schneiden und zusammen mit roten Zwiebelringen anrösten, klassisch italienisch auf 2 Esslöffel Olivenöl und einer „Nuss“ Butter.  Mat bevorzugt Reis-Öl, weil der hohe  Rauchpunkt kräftiges Rösten erlaubt. Abschmecken mit Salz und Pfeffer (nein, nicht überall muss Chili rein!)

„Farfalle“ kochen, das Röst-Gemüse zusammen mit gegarten, in Olivenöl gelegten Thunfisch-Filets (aus dem Glas) und wenigen hauchdünnen Parmesan-Scheiben in die dampfende Pasta unterheben, fertig.

Fast ligurisch und den Hundstagen Ende August angemessen.

  • Ihr kennt die Großform („tromboni“) aus Asterix: Die  Trompeten-Hörner, mit denen die römischen Legionäre den Galliern das akustische Fürchten lehrten. „Trombare“ heißt in Italien übrigens nicht nur „trompeten“…. Na ja, die Form verrät’s.

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*) Mat heißt auf schwedisch Essen. Steht hier für Freude am hausgemachten Essen und am einfachen, guten Leben. Warum Mat?  Damit nicht alle draufkommen.

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Dr.phil. Georg Dekas

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