Zwischen Pest und Corona

Die Vergangenheit war erzählgläubig, die Gegenwart ist zählgläubig.

Als Pest und Cholera wüteten und die Toten weltweit Millionen waren, erzählte man Schauermärchen und Heilsgeschichten. Das meiste war Glauben, nicht Wissen.

Als Covid kam, hatte man alle Seuchen im Griff außer dieses kleine Corona-Virus. Weltweit waren die Toten wenige zehntausende außerhalb der üblichen Sterblichkeit.

Weil aber der Glaube an Gott und Geister verloren gegangen war, blieb nur mehr die Angst und das Zählen übrig. Die Schauermärchen und Heilsgeschichten sind jetzt Statistiken und Schlagzeilen. Das meiste ist Glauben, nicht Wissen.

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