Keine Angst vor leuchtendem Kürbis

"Jack O'Lantern" - Foto Pixabay/jill111
"Jack O'Lantern" - Foto Pixabay/jill111

„Halloween“ geht auf einen uralten keltischen Brauch zurück.

Die Kelten (daher stammen die Worte Gallier, gälisch, Galater, aber auch Walliser, Welsche, Walsche, u.ä.) „feierten ihren Jahreswechsel am Abend des elften Vollmonds mit dem Fest ‚Samhain‘, das gälische Wort für November.“ (Zitat aus bild.de – mit verbindlichem Dank für den aufschlussreichen Beitrag, auf den ich mich hier stütze).

An Samhain war die „Grenze zwischen den Welten“ offen. Die Verstorbenen konnten auf die Erde zurückkehren. Mit Lichtern leuchtete man ihnen den Weg. Später begann man, sich mit grausigen Masken zu verkleiden, um böse Geister abzuschrecken.

Im Jahre 837 legalisierte Papst Gregor IV. den keltischen Brauch und machte den 1. November zum kirchlichen Feiertag „Allerheiligen“ und „Allerseelen“.

Aus (englisch) „All Hallows Evening“ (Aller-Heiligen-Abend) wurde  die Halloween-Nacht. Irische Auswanderer brachten den Brauch nach Nordamerika, wo er heimisch wurde – und zu einem Riesengeschäft.

Zum Bild: In den USA wurde aus der ursprünglichen irischen Rübe ein Kürbis. Der ausgeschnittene und von innen beleuchtete Kürbis bekam den Namen „Jack O’Lantern“, also der Jakob (Jackel, Joggl), der den Besuchern aus dem Totenreich mit einer Laterne den Weg weist.

Übrigens: Am Abend vor Allerheiligen im Jahr 1517 soll  Martin Luther  seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen haben. Ein echter Halloween-Streich gegen den Papst! In den protestantisch geprägten Ländern Deutschlands ist der 31. Oktober Feiertag (Reformationstag).

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