Kulturkampf|Gut Schaf schwarz Schaf

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Im Zusammenhang mit dem Zustrom von illegalen Einwandern nach Europa beklagen manche die Verrohung der Sprache derer, die auf diesen Zustrom abweisend reagieren.

Ja, die Regierenden werden mit harten Worten angegriffen. Im Netz wird es gar unflätig. Doch dahinter stecken ganz einfache Menschen, die instinktiv begreifen, dass da nichts Gutes auf sie zukommt.

Sie greifen zu bösen Worten, weil sie an führender Stelle kein Gehör finden, weil sie von den Gebildeten ob ihrer Ausdrucksweise verächtlich gemacht werden und weil sie sehen, dass niemand  ernsthaft etwas gegen das unternimmt, was sie als beginnendes Unheil erkennen.

Wenn dann Staats- und Kirchenführer dazu aufrufen, Tür, Tor und Geldbeutel aufzumachen, um den Fremdlingen ein Leben auf unserem Pegelstand zu ermöglichen, dann ist die Antwort Sarkasmus pur. Anstatt zu einer sanfteren Sprache anzuleiten, sollten diese Hirten vielmehr ergründen, warum ihre Schafe immer kläglicher blöken und der Hund ihrer nicht Herr wird.

 Wollen keine Bettler, Sklaven, Rauschgifthändler

Dabei ist es ganz einfach. Wir wollen keine jungen starken Afrikaner ohne Ausbildung und Papiere, die bei uns betteln gehen oder in den Tomatenfeldern der Mafia Sklavenarbeit verrichten müssen, Afrikaner, die den Drogenhandel für die Rauschsucht einer irrenden Jugend übernehmen oder die sich prostituieren. Das Beste ist, sie kommen gar nicht herein.

Denn die nachfolgenden Übel können wir mit Integration, Rechtsstaat und Sozialleistungen niemals ausmerzen. Für diese Art des Zuklebens von äußerster Lebenshärte fehlt ganz einfach die soziale Akzeptanz.

Niemand, der hart für sein Leben arbeitet, sieht ein, warum ein wildfremder, aber kerngesunder, arbeitsfähiger und junger Mensch vom ersten Tag an Anrecht auf Gesundheits- und Sozialleistungen haben kann, für die Einheimische jahrelang arbeiten müssen.

Genauso unverständlich ist es, dass Ankömmlinge sich gar nicht auf eigene Faust durchschlagen können: Sie dürfen nicht arbeiten, sie müssen in Heimen wohnen, müssen „betreut“ werden. Das macht die Einwanderer krank und noch mehr die, die zusehen müssen.

Die Herrschaft des Geldes kennt keine Moral

Dabei sind wir noch gar nicht auf den Kern der Sache gestoßen. Europa schrumpft dramatisch. Die Pensionskassen brauchen neue Einzahler, die Hausbesitzer neue Mieter, die Geschäfte neue Kunden, die Hotels neue Gäste. Woher egal. Mit welchem Geld egal. Ob ein neues Kleid mit Geld aus Sozialhilfe, aus Arbeit oder aus schmutzigen Geschäften bezahlt wird, ist dem der daran verdient, herzlich gleichgültig. Genau hier, an diesem Punkt, hat Europa, hat der Westen, seine Seele verloren, seine Ethik, seine Werte.

Solange sich hier nichts ändert und die Regierenden nur die ausführenden Diener gewissenloser Marktkräfte (nämlich von uns selbst) sind, solange ist der Populismus und seine verrohte Sprache nichts weiter als das letzte Aufbäumen der kleinen Leute gegen eine schicksalhafte, zwangsläufige Entwicklung.

Georg Dekas

Bild Schafherde unterhalb der Punta u diamantu auf Korsika im Juli 2017  (c) Georg J. Dekas

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Dr.phil. Georg Dekas

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