Im Fiat unterwegs

SVP-Senator Karl Zeller findet es “kurios, dass sich jetzt genau jene, die mit dem italienischen Staat und der Staatsbürgerschaft nichts zu tun haben wollen, am meisten echauffieren”. Gemeint sind Süd-Tiroler Freiheit und Freiheitliche. Der Senator sagt das immer dann, wenn die deutschen Parteien in Südtirol gegen staatliche Gesetzesvorhaben sind. Das ist ein fauler Trick, der im Gefolge des Senators sicher auf fruchtbaren Boden fällt. Alleiniger Zweck ist die Kastration des politischen Gegners.

Dabei ist es doch so: Wir alle sitzen in einem Fiat und einer sagt während der Fahrt, dass sein nächster Autokauf ein Volkswagen sein wird. Muss er jetzt sofort aussteigen? Nach Karl Zeller schon. Das ist die Denke des eines „Chauvin italien“.

Nein. Bis das neue Wunschauto dasteht, hat jeder von uns die Pflicht, sich um das Gefährt zu kümmern, in dem alle auf Gedeih und Verderb zusammensitzen. Besser vorankommen wollen ist deshalb noch lange nicht verboten. Wir geben auch im Fiat unser Bestes, selbst wenn wir von den Reparaturen nicht herauskommen. Gleich ob Fiat oder Volkswagen: Kein bisschen mögen wir Beifahrer aber jene Lenker, die uns sagen: Was wollt ihr überhaupt? Ihr habt nichts zu melden! Ich allein verstehe, was für euch gut ist.

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