Hou

Hou ist dem Passeirer das, was dem Engländer sein Isn’t it und dem Winnetou sein Hugh ist. Das bekräftigende Abschlusswort einer Aussage, das Einhaken in ein Zwiegespräch  und die Kurzfrage nach Verständnis und Einverständnis beim Gegenüber. Leider ist dieses urschöne Wort vom Aussterben bedroht, genau so wie das Psairermandl mit seinen Knöschpelen und seiner lodenen House, die rein gar nichts mit der (Klima-) „House“ zu tun hat – oder doch? Der Autor Luis Oberschmied lässt sein Psairermandl und das Geißlein Rikele durch die Meraner Stadt gehen und staunen, was die moderne Welt so alles treibt. Der Kunstlehrer Oberschmied hat mit dem Mandl eine liebenswerte Figur geschaffen, die genauso erfunden wie wahr ist. Oberschmieds Mandl ist einfach, bodenständig, friedliebend und allzu menschlich. Gerade deshalb steht es den Moden und Unmoden unserer Zeit so unendlich weit fern, obwohl es mitten drin ist. So wie sich das Mandl nach jedem bestandenen Abenteuer in der Stadt wieder in sein Psayer zurück zieht, so möchte auch der einfach beobachtende Zeitgenosse einen Rückzugsraum haben, um den Eitelkeiten der Welt zu entfliehen. Zusammen mit der stets präsenten Stadtpolitesse Frau Schwarz bilden das Psairermandl und sein Rikele ein Trio, das Ansätze zu einem Meraner Wahrzeichen hat und sicher noch ausbaufähig wäre. Luis Oberschmied hat die Meraner Geschichten des Hou-Mandls in einem Band gesammelt und mit eigenen Bildern gewürzt. Im Buchhandel oder über den Herausgeber Museum Passeier erhältlich.

Die
Dekas
Seite

Griasti! Des isch di Webseit von Georg Dekas