Bozner Boden

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Schauplatz Bozner Boden. Das Straßenbild wird beherrscht von den armseligen Häusern der italienischen Einwanderer aus den 1950er Jahren. Die deutschen Gründerzeithäuser aus der friedvollen Zeit vor 1914 stehen etwas weiter hinten, nahe der Bahnlinie. Schon in den 1930er Jahren hat Mussolini dem Weingartenboden Bozens ein für uns Angestammte völlig fremdes Gesicht gegeben. Bahnhof im monumentalen Fascio-Stil, Eisenbahnerwohnungen in venezianischem Volkswohnbau-Stil, Kühlhallen und Magazine in dürftigem Funktionalismus, die „Magazzini Generali“ als Frächterhochburg samt Zollstation („Allgemeines Lagerhaus“, im Titelbild) und rundherum jede Menge Rangiergeleise und Industriebauten. Die alten Bauernhöfe mussten sich buchstäblich verdrücken. 

Im Bild der Mayr-Nusser-Hof DSC_0207

In den 1990ern kam dann die „deutsche Revanche“ für den Boden. Die Administration Durnwalder meinte, ihre besten Büroneubauten in dieses Viertel hineinsetzen zu müssen. So entstand en zunächst die Verbands-Palazzi von Handwerkern und Kaufleuten, dann kam der Bauernbund (im Bild),

südtiroler Bauernbunddie Landesenergiegesellschaft SEL (heute „Alperia), der Gemeindenverband, und

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