„No Way“ – Australien macht es vor 

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Das neue Einwanderungsgesetz der EU lässt von dieser Politik der Verantwortung nichts spüren. Allein England, gestärkt durch den Sieg der Konservativen, ist jetzt bereit zu sagen „Stop The Boats“. Wie es Australien erfolgreich vorgemacht hat.

So wie sich jetzt die ungebetenen Menschenströme Afrikas über Europa ergießen, so war das auch in Australien der Fall mit Indonesiern, Indern, usw. Das gleiche Bild: von skrupellosen Schleppern verführte Menschen, die in überfüllten, schwimmenden Bruchbuden übers Meer kamen, um im reichen Australien ihr Glück zu versuchen. Bis eines Tages die liberal-konservative Regierung von Tony Abbott an die Macht gewählt wurde und das Steuer in die Hand nahm. Mit seiner Politik der Nulltoleranz ist es ihm gelungen, die für die Einwanderer teuren und gefährlichen Bootsüberfahrten zu stoppen. Was war das Rezept? In einem Fernsehspot und mit Flugzetteln wurde in den Herkunftsländern Indonesien, Indien usw. die Botschaft verbreitet, dass es für Australien keine Einwanderungsgenehmigungen gebe, und dass, wer das Gegenteil sage und glauben mache, nur auf das Geld der Wanderungswilligen aus sei. Damit das keine leeren Worte blieben, bewachten australische Kriegsschiffe die Seegrenzen Tag und Nacht. Mit scharfer Munition. Premier Abbott startete 2013 das militärische Schutzprogramm „OSB“, das bald unter dem Namen „Stop the Boats“ bekannt wurde. Übrigens, der Name der Werbekampagne war selbstredend: „No Way“. Beides zusammen half. In nur einem Jahr verzeichnete man einen Rückgang der Bootsüberfahrten von 2.629 im Jahr 2012 auf 207 im Jahr 2013 – 90%. Das Video „No Way“ lässt einen hochrangigen australischen Militär sprechen, der verkündet, dass alle illegalen Bootsfahrten mit Waffengewalt abgewehrt würden und dass die militärische Abwehr  dieser Boote alle Insassen ohne Ausnahme treffe, auch Familien, Kinder und Jugendliche. „Kommt nicht nach Australien, ohne eine eine Aufenthaltsgenehmigung in der Tasche zu haben. Hört nicht auf jene, die sagen, es ginge auch ohne Papiere. Diese Leute wollen nur Euer Geld und bringen Euch in Lebensgefahr!“

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Europa das Gleiche tun wird müssen. Als erste Maßnahme. Die zweite liegt, wie gesagt, in der Mitgestaltung der politischen Verhältnisse in den Ursprungsländern. Aber das ist noch schwieriger als die Einwanderer stoppen.

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