Das Drama Afrika

Das, was sich an den medial vermittelten Dramen im Mittelmeer abspielt, ist ein Schock für Europa. Nicht nur wegen der humanitären Frage. Europa ist seit fast zweitausend Jahren kein Einwandererland mehr gewesen – seit der Entdeckung und Eroberung Amerikas sogar ein ausgesprochenes Auswandererland. Dass nun Menschen aus Nordafrika und dem Nahen Osten massiv nach Europa drängen, die wir nicht gerufen haben und die wir kaum brauchen können, das ist der erste und eigentliche Schock. Hinzu kommt, dass die Europäer das schlechte Gewissen plagt. Die Europäer waren Kolonialherren in Afrika und Indien und sie waren Täter in einer der grausamsten Menschenverschiebungen der Geschichte: Der Verschleppung ganzer afrikanischer Völker in die Neue Welt. Dort wurden sie von Portugiesen, Spaniern, Holländern, Franzosen und Engländern als Sklaven verkauft. Die Geschichte ist bekannt. Amerika hat übrigens die Folgen dieser erzwungenen Einwanderung bis heute nicht verdaut („Weißer Polizist erschießt jungen Schwarzen“). Seit 1945 und auch später haben sich die weißen Kolonialmächte aus Afrika zurückgezogen. Sie glaubten, mit etwas Entwicklungshilfe und Handel würden die Nationen ihren Weg finden. Das tun sie nicht. Vereinfacht gesagt hält die moderne Medizin die Menschen am Leben, aber die Politik ist nicht imstande, ihnen in der eigenen Heimat ein Leben wie in Europa oder Amerika zu bieten. In Afrika fehlen dafür ungefähr 2000 Jahre kulturelle Entwicklung. Während sich die ehemaligen Kolonialmächte in Europa vor ihrer Verantwortung drücken, erobern gerade die Chinesen den schwarzen Kontinent. Sie kaufen Land und Rohstoffe in Massen, sie machen den Regierungen und Clans unwiderstehliche Angebote. Die Abwanderer aus Afrika bekommt Europa ab. Ein afrikanischer Auswanderer wurde sogar in der Dolomiten zitiert mit dem Satz: Ihr Europäer seid uns die Aufnahme schuldig für alles das, was ihr in Afrika getan habt.

Dieses moralische Dilemma macht es den Europäern fast unmöglich, die Wahrheit anzunehmen. Diese ist: Den ungebetenen Einwanderungsstrom mit Waffengewalt unterbinden und die politische, (nicht nur die militärische) Einflussnahme in Afrika wieder zu verstärken.

 

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